AI Agents ohne Governance?! Wie oft machen wir noch denselben Fehler….???

Ich versteh’s nicht. Rennen jetzt echt alle wieder in dieselbe Falle, wie schon zig Male? Lernen wir denn nichts aus den Fehlern der Vergangenheit? Mal ein paar Beispiele:

Excel:
die Wunderwaffe schlechthin…. bis wir festgestellt haben, das Thema verselbständigt sich und keiner steigt mehr durch. Governance im Nachhinein – unmöglich! Und nehmen wir bestimmten Abteilungen Excel weg, geht nichts mehr!

Self-Service Reports:
tolle Sache, bis wir festgestellt haben – oh Wunder – auch dieses Thema verselbständigt sich und keiner steigt mehr durch. Jeder baut lustig Reports, es entsteht eine tolle Schatten-IT. Governance im Nachhinein – unmöglich

Low-Code / No-Code:
an sich sehr schön und elegant…. aber wer dokumentiert unsere schönen Business-Prozesse, die jetzt jeder in der Fachabteilung selbst (für sich) definieren kann? Governance? Innerhalb der Low-Code / No-Code Plattform – vielleicht ein bisschen. Zentral und übergreifend – nope.

Prompting:
jeder baut sich seine eigenen Prompt-Bibliotheken, manchmal auch im Team…. bis wir feststellen, auch hier steigt keiner mehr durch. Governance…. wird die KI schon richten (ganz bestimmt….)

Und jetzt…. AI-Agents:
noch geiler, noch automatisierter, noch mehr im Hintergrund. Agents, die Reports automatisieren, Excel auswerten und generieren, selbständig Formeln in Excel reinfummeln und Zeug verschicken, auf Knöpfe drücken und zur Not per Vibe-Coding noch schnell ein User-Interface dazu generieren. Governance? Nahezu unmöglich.

Also: wie oft machen wir noch denselben Fehler?

AI-Agents sind mit die mächtigsten Werkzeuge, die wir jemals zur Verfügung hatten. Gerade deshalb gilt es meiner Meinung nach, hier von vornherein für nachvollziehbare, dokumentierte Strukturen zu sorgen. Bewusste Entscheidungen zu treffen und – zur Not – einen Knopf zum Abschalten zu haben…. und auch jemanden, der weiß wo der ist und ihn drücken kann.

#inormatikersindcool#ausschaltknöpfe#governanceistwichtigerdennje