Wenn die Kompetenzvermutung nicht gerechtfertigt ist…

Vorschussvertrauen ist an sich eine gute Sache. Und jemandem eine gewisse Kompetenz zu unterstellen, ebenso. Wer eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen oder einen akademischen Grad erworben hat, der hat vermutlich eine gewisse Grundahnung von dem, was er gemacht hat (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Nun gibt es mittlerweile aber eine ganze Reihe neuer und nicht so ganz griffiger „Berufe“ und ich stelle mir immer häufiger die Frage, ob die „Kompetenzvermutung“ hier wirklich gerechtfertigt ist.

Nehmen Sie einfach mal LinkedIn und schauen Sie, wie viele KI-Experten oder Brand-Coaches es hier gibt. Sieht alles super aus, klingt wichtig und nach Erfahrung und Kompetenz. Aber ist das auch so?

Wie können wir all diese neu entstehenden Kompetenzen einordnen und überprüfen?

Zertifikate?
Nein. Jeder kann Zertifikate ausstellen und viele tun es einfach. 1 Stunde Webinar besucht > AI certified.

Referenzen:
Besser. Aber wem kann man hier als „Referenz“ trauen? Wir könnten uns ja quasi gegenseitig referenzieren und haben beide 50 erfolgreiche Projekte „gemacht“

Persönliche Empfehlungen:
Sehr gut. Wenn ein Bekannter zu mir sagt, „der / die ist kompetent“, dann ist diese persönliche Einschätzung für mich am meisten wert.

Echte, persönliche Netzwerke, die auf Vertrauen basieren sind heute wichtiger denn je. Kompetenznetwerke mit echten Experten aus verschiedenen Bereichen sind eine moderne Form der Berufsbezeichnung und -qualifikation. Und in diesem Kontext ein unfassbar wichtiges Element des „Networkings“.

Ich arbeite gerne „echten“ Menschen, die „echte“ Kompetenzen haben und „echte“ und belastbare Ergebnisse produzieren können!

#informatikersindcool#echtemenschenauch#schaumschlägerehernicht